Mobbing, Links, News & Tipps

News, Tipps & Urteile

Verzicht auf Klage nur schriftlich Klageverzichtsvereinbarungen, die im unmittelbaren zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit dem Ausspruch einer Kündigung getroffen werden, sind Auflösungsverträge und bedürfen daher der Schriftf...

Mobbing/Urteil: Ausschlussfrist In Mobbing-Fällen beginnt die Ausschlussfrist, nach deren Ablauf keine Klage mehr möglich ist, erst mit der letzten Mobbing-Handlung. Denn als Mobbing wird eine aus mehreren einzelnen Handlungen si...

Mobbing-Tagebuch genügt nicht immer Ein "Mobbing-Tagebuch" genügt nicht ohne weiteres, um betriebliches Mobbing nachzuweisen. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem am Montag (26. Oktober) beka...

Urteil zur Unfallversicherung Nur Wege, die durch die Arbeit bedingt sind, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Fall: Die alleinerziehende Frau hat einen schulfpflichtigen Sohn, der morgens mit öffe...

Mobbing in der Schule Mobbing in der Schule

Was ist Mediation? Mediation bedeutet Vermittlung und ist ein Verfahren zur Konfliktlösung. Ein Mediator ist als unparteiischer Dritter bei der Konfliktlösung behilflich, d.h. die Lösung eines Konfliktes wird nicht v...

Doku-Pro Fairness gegen Mobbing Doku-Pro Fairness gegen Mobbing

Kündigung per Telefax ist unwirksam Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat seine eigene Rechtsprechung aus dem Jahr 2004 (Az. 10 Sa 475/03) mit aktuellem Urteil vom 31.01.2008 bestätigt (Az. 9 Sa 416/07). Eine Kündigung kann nu...

Mitmach-Aktion gegen Mobbing Mitmach-Aktion & InfosInformationen - rund um die Themen, Mobbing, Cyber-Mobbing, Arbeitsschutz, Arbeitsrecht, Diskriminierung, Stalking, Burnout, Gesundheit, Tipps, News, Downloads und vieles mehr...

Leitsätze zum Mobbing Rechtssschutz Das Landesarbeitsgericht Thüringen setzte sich in einer Entscheidung am 10.04.2001 - Aktenzeichen: 5 Sa 403/00 erstmalig ausführlich mit dem Begriff "Mobbing auseinander. Hoffentlich werden in Zuk...

Nicht grüßen ist keine Beleidigung Nicht grüßen ist keine Beleidung Arbeitnehmer, die aus Verärgerung ihren Chef mehrfach nicht grüßen, dürfen nach laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts in Köln nicht einfach gekündigt werden. ...

Stalking Der Begriff "Stalking" ist vom englischen Verb "to stalk" abgeleitet, das in der Jägersprache "anpirschen/ sich anschleichen" bedeutet. Dahinter verbirgt sich das beabsichtigte und wiederholte Ver...

Cyber-Mobbing Cyber-Mobbing: Unter Cyber-Mobbing, auch Cyber-Bullying oder Cyber-Stalking, versteht man die Nutzung moderner Kommunikationsmittel (z. B. dem Internet) um anderen Menschen zu schaden. Dabei werden die Opfer durch Bloßstellung im Internet, permanente Belästigung oder durch Verbreitung falscher Behauptungen gemobbt.

Berufsrechtsschutz gesichert? Von Berrit Gräber (ap) Millionen Beschäftigte und Kurzarbeiter in Deutschland bangen um ihren Job. Spricht der Chef tatsächlich die Kündigung aus, kann eine gute Berufsrechtsschutzversicherung bare...

Sprüche nicht unbedingt Kündigungsgrund Reißen Arbeitnehmer anzügliche Sprüche gegenüber Kollegen, ist das nicht unbedingt ein Grund für eine Kündigung. Das ergibt sich aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Düsseldorf, auf das der Deuts...

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Samstag, 5. Januar 2019
Krankschreibung durch Psychiater: Nicht immer die erste Wahl

Weil ich es gerade heute wieder praktiziert habe, ein kurzer Tipp zum Umgang mit Krankschreibungen durch den Facharzt für Psychiatrie.

In manchen Fällen (und bei manchen Arbeitgebern) ist es günstiger, eine AU vom Hausarzt vorzulegen.
Immer wieder höre ich, dass man als Patient doch „dazu stehen“ soll, dass man in psychiatrischer Behandlung ist und es deshalb auch kein Problem sein dürfe, wenn man eine Krankschreibung mit psychiatrischem Stempel beim Arbeitgeber abgibt.

Ich halte das für blauäugig. Vorurteile über und Vorbehalte gegen Menschen mit psychischen Störungen sind so weit verbreitet wie ehedem. Auch wenn der eine oder andere Arbeitskollege da nicht so denkt, muss das nicht für alle anderen zutreffen.
Ich gebe auch zu bedenken, dass die Verschwiegenheit der Personalabteilung zwar theoretisch verbindlich ist, man sich in der Praxis aber nicht darauf verlassen kann, dass nicht am Tag nach Abgabe der AU alle Mitarbeiter wissen, wer sie ausgestellt hat.

Natürlich gibt es auch Fälle, in denen es nicht nur egal, sondern sogar ratsam ist, die psychiatrische Krankschreibung zu präsentieren. Dies wird immer dann der Fall sein, wenn ich als Patient a) nicht an diesem Arbeitsplatz bleiben kann oder will und b) ich einen Zusammenhang zwischen der Arbeit und meiner Erkrankung betonen möchte.

In allen anderen Fällen aber braucht man neben dem Psychiater auch einen guten Hausarzt. Dann kann man, wie es einige meiner Patienten machen, mit meiner AU zum Hausarzt gehen, der dann seinerseits eine hausärztliche Krankschreibung mit identischer Diagnose (für die Krankenkasse) und einen hausärztlichen Stempel (für den Arbeitgeber) ausstellt.

In Fällen einer längeren AU durch den Hausarzt ist diesem meist ein Bericht des Facharztes wichtig, um die Länge der Krankschreibung gegenüber der Kasse rechtfertigen zu können.

Also im Zweifelsfall dran denken, den Hausarzt zu fragen, ob er diese Vorgehensweise mitmacht.

Peter Teuschel

Quelle: http://t1p.de/9r1m

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